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Das Schützenwesen und der Schießsport "wurzelt" in Rieste schon seit sehr alten Zeiten, das weiß nicht nur die Überlieferung. Es gibt auch ein im Staatsarchiv zu Osnabrück erhaltenes Dokument aus dem siebzehnten Jahrhundert in dem ein "Vogelschießen" in Rieste erwähnt wird. Wie lange man damals diese Tradition fortgeführt hat ist heute leider nicht mehr nachzuvollziehen. Im Jahre 1919 hat man diese Tradition wieder mit neuer Kraft belebt und den Schützenverein Rieste gegründet. In diesem hat man dann die alten Tugenden des Schützenwesens: Förderung des Schießsportes und der Geselligkeit sowie die Traditionspflege bis heute fortgeführt. Lediglich in den Jahren 1939 bis '49 fand bedingt durch Kriegs und Nachkriegswirren nur ein eingeschränktes bzw. gar kein Vereinsleben statt.
Auch in heutiger Zeit ist der Schützenverein eine der Mitgliederstärksten Institutionen am Ort und für künftiges ist man nicht zuletzt durch das Anwesen rund um den Schützenhof gut aufgestellt. Der Riester Schützenhof ist nicht nur Festplatz für das alljährliche traditionelle große Volksfest sondern auch Standort für unsere Schießstände auf denen das ganze Jahr über in allen Altersgruppen aktiver Schießsport betrieben wird und auch die Geselligkeit unter den Schützenwschwestern und -brüdern geplegt wird. So das man alles in allem sagen kann das unser Verein seinem Motto: "Aus alter Wurzel neue Kraft" gerecht wird.
Im Jahr 2001 hat der Heimatverein Rieste den zweiten Band seiner Riester Bildchronik veröffentlicht. Darin ist unter anderem die Kopie einer Urkunde aus dem Staatsarchiv Osnabrück aus dem Jahr 1698 veröffentlicht die einen Bericht über ein Vogelschießen in der Bauerschaft Rieste enthällt. Unter diesem Link gibt es eine Abschrift der besagten Urkunde zu sehen.
Neben dem Schiesssport hat sich der Schützenverein Rieste von 1919 e.V. auch die Pflege des traditionellen Schützenbrauchtums "auf die Fahne" geschrieben. Darunter versteht man landläufig ein typisches Schützenfest mit Umzug(Prozession), Königsschießen auf einen Vogel und anschließendem großen Volksfest. Mag es hiervon auch überall kleine Abweichungen geben so ist das doch der grundsätzliche Ablauf eines Schützenfestes wie wir es alle kennen. In der Tat war dieser Ablauf schon der Gleiche bei den in fast jeder Siedlung schon in frühester Vorzeit regelmäßig abgehaltenen Vogelschuß. Erste Aufzeichnungen über ein Vogelschießen in unserer Region gehen auf die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück als der Bischof von Osnabrück als Landesfürst diese damals schon alte Tradition damit verbinden wollte die Männer eines jeden Dorfes zur Wehrertüchtigung im Schießen zu üben. Das hat im im Jahr 1657 dann dazu geführt das die Riester sich geweigert haben eben diesen "Herrenvogel" zu schießen und deshalb mit einer saftigen Strafe (Pfändung von 24 Pferden.) belegt wurden. Auch in den Nachbar-
gemeinden gab es hiergegen Wiederstand wie aus anderen erhalten gebliebenen Aufzeichnungen hervorgeht. Man hat dann wohl wieder in althergebrachter Weise dem Vogelschiessen alljährlich etwas "unmilitärischer" gefrönt Dieses hat den Landesfürsten dann noch ein weiteres mal genötigt per Gesetz einzugreifen. Es wurde bestimmt das beim Königsbier nicht mehr als eine Tonne Bier(114,5Ltr.) - "mäßig und in Friedsamkeit" - auf 20 Mann getrunken werden durfte. Das lässt den Schluß zu das auch damalige Schützen schon gut zu feiern wußten.

Auch in heutiger Zeit ist der Schützenverein eine der Mitgliederstärksten Institutionen am Ort und für künftiges ist man nicht zuletzt durch das Anwesen rund um den Schützenhof gut aufgestellt. Der Riester Schützenhof ist nicht nur Festplatz für das alljährliche traditionelle große Volksfest sondern auch Standort für unsere Schießstände auf denen das ganze Jahr über in allen Altersgruppen aktiver Schießsport betrieben wird und auch die Geselligkeit unter den Schützenwschwestern und -brüdern geplegt wird. So das man alles in allem sagen kann das unser Verein seinem Motto: "Aus alter Wurzel neue Kraft" gerecht wird.

Im Jahr 2001 hat der Heimatverein Rieste den zweiten Band seiner Riester Bildchronik veröffentlicht. Darin ist unter anderem die Kopie einer Urkunde aus dem Staatsarchiv Osnabrück aus dem Jahr 1698 veröffentlicht die einen Bericht über ein Vogelschießen in der Bauerschaft Rieste enthällt. Unter diesem Link gibt es eine Abschrift der besagten Urkunde zu sehen.
Neben dem Schiesssport hat sich der Schützenverein Rieste von 1919 e.V. auch die Pflege des traditionellen Schützenbrauchtums "auf die Fahne" geschrieben. Darunter versteht man landläufig ein typisches Schützenfest mit Umzug(Prozession), Königsschießen auf einen Vogel und anschließendem großen Volksfest. Mag es hiervon auch überall kleine Abweichungen geben so ist das doch der grundsätzliche Ablauf eines Schützenfestes wie wir es alle kennen. In der Tat war dieser Ablauf schon der Gleiche bei den in fast jeder Siedlung schon in frühester Vorzeit regelmäßig abgehaltenen Vogelschuß. Erste Aufzeichnungen über ein Vogelschießen in unserer Region gehen auf die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück als der Bischof von Osnabrück als Landesfürst diese damals schon alte Tradition damit verbinden wollte die Männer eines jeden Dorfes zur Wehrertüchtigung im Schießen zu üben. Das hat im im Jahr 1657 dann dazu geführt das die Riester sich geweigert haben eben diesen "Herrenvogel" zu schießen und deshalb mit einer saftigen Strafe (Pfändung von 24 Pferden.) belegt wurden. Auch in den Nachbar-
gemeinden gab es hiergegen Wiederstand wie aus anderen erhalten gebliebenen Aufzeichnungen hervorgeht. Man hat dann wohl wieder in althergebrachter Weise dem Vogelschiessen alljährlich etwas "unmilitärischer" gefrönt Dieses hat den Landesfürsten dann noch ein weiteres mal genötigt per Gesetz einzugreifen. Es wurde bestimmt das beim Königsbier nicht mehr als eine Tonne Bier(114,5Ltr.) - "mäßig und in Friedsamkeit" - auf 20 Mann getrunken werden durfte. Das lässt den Schluß zu das auch damalige Schützen schon gut zu feiern wußten.